Kurzbeschreibung

Im Fokus steht die Verzahnung der Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann mit dem Studium BWL – Bank- und Finanzwirtschaft (Bachelor of Arts, B.A.). Studierende qualifizieren sich für ein breites Aufgabenspektrum in allen Geschäftsbereichen von Kreditinstituten. Zu den spezifischen Inhalten gehören Module wie Geld- und Vermögensanlagen und Kreditgeschäfte.

  • Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann plus Studium BWL – Bank- und Finanzwirtschaft (Bachelor of Arts, B.A.)
  • Doppelqualifizierung für ein breites Aufgabenspektrum in allen Geschäftsbereichen von Kreditinstituten
  • Aneignung fachspezifischer, fachübergreifender sowie sozialer Kompetenzen in Theorie und Praxis
  • Beispiele für berufliche Tätigkeitsfelder: Akquisition, Beratung und Betreuung von Kundinnen und Kunden, Verkauf von Bankleistungen und viele mehr

Vorteile der studienintegrierenden Ausbildung:

  • Ausbildungsabschluss, Bachelor und Praxiserfahrung in nur vier Jahren
  • Verzahnung von drei Lernorten: öffentliche Hochschule, Unternehmen und Berufsschule
  • Vermeidung von inhaltlichen Doppelungen
  • berufliche Praxis und Ausbildungsvergütung von Beginn an
  • Orientierung an Fünf-Tage-Woche
  • Coaching mit erneuter Berufswegentscheidung nach 1,5 Jahren

Die nachfolgenden zwei Abbildungen zeigen den Aufbau des Studiengangs und die Verteilung der Leistungspunkte:

Abbildung 1: Schematischer Aufbau
Abbildung 2: Verteilung der ECTS-Leistungspunkte (LP)

Der Bildungsgang umfasst die folgenden Module:

 

Modulliste als PDF zum Download

Facharbeit erfordert in vielen Berufen sowohl anspruchsvolle praktische Fertigkeiten als auch intensive „Wissensarbeit“: In Dienstleistung und Industrie treten neben ausführende Tätigkeiten auch komplexe Aufgaben der Planung und Steuerung, auf die ein Studium besser vorbereiten kann. Umgekehrt benötigen Kaufleute und Führungskräfte nicht nur im Handwerk vielfach eingehende Kenntnisse der praktischen beruflichen Facharbeit. Allgemein wird erwartet, dass die Digitalisierung die Verschränkung von praktischen und kognitiven Anforderungen weiter erhöhen wird. Obwohl in der Berufsausbildung bereits in vielen Berufen der Anteil der kognitiven Anforderungen gestiegen ist, ermöglicht die Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung diesbezüglich die Entwicklung neuer Kompetenzprofile und führt zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist neben der Volkswirtschaftslehre (VWL) das zweite Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften. Gegenstand sind die wirtschaftlichen Abläufe in einzelnen Unternehmen bzw. Organisationen (Festlegung von Betriebszielen, Gestaltung und Steuerung betrieblicher Prozesse, Einsatz von Produktionsfaktoren, Marktauftritt) und deren Beziehungen untereinander. Dabei werden einerseits wirtschaftliche Sachverhalte beschrieben und erklärt (betriebswirtschaftliche Theorie) sowie andererseits Handlungsempfehlungen und Verfahrensregeln für die Praxis erarbeitet (angewandte BWL).

Commerzbank AG
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Lernort Berufsschule

Die Berufsschule liefert vertiefende Kenntnisse in Theorie und Praxis. Hier wird der Blick auf das jeweilige Berufsfeld auch über die Grenzen des eigenen Ausbildungsbetriebs hinaus erweitert. Der berufsschulische Unterricht wird in spezifischen Klassen erteilt. Dabei können in der Berufsschule insgesamt sechs Module à sechs ECTS-Leistungspunkte (insgesamt 36 ECTS-Leistungspunkte) absolviert und für das Bachelorstudium angerechnet werden. Um eine Vergleichbarkeit zwischen Lernfeldern an der Berufsschule und Hochschulmodulen herzustellen, wird der Berufsschulunterricht in Umfang und Inhalt vertieft und erweitert.

Unsere Aula

Der Berufsschulunterricht im BHH-Studiengang für Bankkaufleute mit Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre (BWL) findet an der Beruflichen Schule für Banken, Versicherungen und Recht mit Beruflichem Gymnasium St. Pauli (BS 11) statt.

Budapester Straße 58
20359 Hamburg
beruflicheschule-stpauli.hamburg.de

Lernort Unternehmen

Im Unternehmen sammeln die Studierenden konkrete berufspraktische Erfahrungen. Insgesamt sollen 32 ECTS-Leistungspunkte über die betriebliche Praxis erbracht werden, dazu ist je Jahr ein Praxis-Theorie verschränkendes Modul „Validierung von Praxis“ vorgesehen, das aus jeweils 12 ECTS-Leistungspunkten besteht, davon acht ECTS-Leistungspunkte Praxis plus vier ECTS-Leistungspunkte hochschulische Reflexion und Validierung. Damit verbindet sich insbesondere die Zielsetzung, theoretische Erkenntnisse sowie praktische Erkenntnisse und Erfahrungen zueinander in Beziehung zu setzen. Jedes dieser Praxismodule schließt mit einer Modulprüfung ab, wobei die Prüfungsberechtigung bei den Lehrenden der Hochschule liegt.

Commerzbank AG

Pelzerstrasse 9–13
20095 Hamburg
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Hamburger Volksbank

Hammerbrookstraße 63–65
20097 Hamburg
www.hamburger-volksbank.de

Lernort Hochschule

An der BHH werden insbesondere akademische Kompetenzen und wissenschaftliche Methoden vermittelt. Hier sind ohne die Bachelorarbeit insgesamt 100 der 180 ECTS-Leistungspunkte unmittelbar zu erbringen. In der Grundstruktur bestehen die Bachelorstudiengänge aus fachlichen und überfachlichen Modulen sowie aus Wahl- und Pflichtmodulen. Die Studiengänge sehen neben den disziplinspezifischen Fachstudien bewusst und durchgehend auch Module vor, die disziplinäre Einzelperspektiven zusammenführen. Ein bedeutender Anteil des Studiums (30 ECTS-Leistungspunkte) umfasst die Entwicklung fachübergreifender Kompetenzen, die sich u.a. auf Kontexte des wirtschaftlichen Handelns beziehen. Die Module des Wahlbereichs bieten den Studierenden insbesondere die Möglichkeit einer branchenspezifischen Vertiefung.